Heute Morgen ist Hegel etwas ruhig. Still sitzt er an seinem Frühstück und hat überhaupt keinen Appetit. Er ist traurig, weil es heute wieder nach Hause geht. Es hätte noch so viel gegeben hier auf der Hallig, das so spannend und interessant ist.
So hätte es ihn brennend interessiert, wieso auf Langeneß die Uhr rückwärts geht.

Aber als er hört, dass wir nochmals eine kurze Runde an der Kante entlang gehen, hellt sich sein Gesicht wieder auf. Ruckzuck hat er sein Teller leer gegessen und ist angezogen. Das Wetter ist gerade passend, zwar noch windig, aber die Regenwolke von vorhin ist schon über uns hinweg.

Er freut sich richtig, dass er nochmals auf den Steinen des Deichs herumhüpfen und über die weiten Fennen und das Watt schauen kann. Aber bald muss er wieder umkehren, denn es gibt heute Früh noch einiges zu tun. Die Koffer müssen fertig gepackt und ins Auto gebracht werden. Und natürlich muss auch noch der Reiseproviant vorbereitet werden.

Die Fahrt dauert lange und heute will er sie auf jeden Fall nicht ganz verschlafen. Da braucht er schon etwas mehr zu essen, als bei der Herfahrt.
Bald ist es soweit und es geht los. Hegel sagt noch tschüss zu den netten Vermietern und hüpft ins Auto. Natürlich ist er mit der Nase vorne dran.

Die Fahrt zur Anlegestelle dauert nicht lange. Dort liegt bereits die Hilligenlei. Die Motoren laufen schon, es geht bestimmt bald los.

Sogar als erstes Fahrzeug dürfen wir an Bord fahren und stehen ganz vorne. Da freut sich Hegel, so hat er den besten Ausblick.
Aber bald nach dem Ablegen von der Anlegestelle wird Hegel etwas ruhiger. Er kommt wieder ins Auto und sitzt schweigend in seinem Sitz. Es ist nach wie vor ziemlich windig. Dadurch sind die Wellen im offenen Meer etwas höher und es schaukelt etwas auf der Fähre. Das mag Hegel nicht so sehr.
Aber bald ist die Fähre im Schutz der Hallig Hooge, da sind die Wellen nicht mehr so hoch und es wird wieder ruhiger. Und schon ist auch Hegel wieder draußen und schaut von der Reling aus aufs Meer und die Hallig Langeneß, die in der Ferne gut zu sehen ist.
Dann macht er eine kurze Runde über das Autodeck. Gleich neben uns steht ein Imker. Der hat die Bienenkästen auf der Hallig stehen gehabt und holt sie nun wieder heim. Hegel traut sich aber nicht, an den Kästen vorüber zu gehen. Immer wieder fliegen Bienen raus und rein.

Er dreht um und geht auf der anderen Seite des Autos weiter. Dann kommt er in die Nähe eines Anhänger. Da rumpelt und scharrt es und der Anhänger wackelt nur so. Hegel ist sehr vorsichtig, schaut genauer hin, aber er kann nichts erkennen. Dann geht er um den Anhänger herum und nun weiß er auch, weshalb es da so gerumpelt hat. Ein Rindvieh schaut ihn mit großem Auge an.
Hegel zieht es lieber vor, einen weiten Bogen um den Anhänger zu machen.
Noch einmal setzt er sich an die Reling und schaut zur vorbeiziehenden Hallig Langeneß hinüber.


Die Zeit vergeht wie im Flug. Und schon bald sieht Hegel die Anlegestelle in Schlüttsiel. Gleich wird die Fähre anlegen.

Der Steuermann schiebt das Rolltor zur Seite und schon können wir von der Fähre herunter fahren.

Eine lange Rückfahrt wartet auf Hegel. Aber es ist ha noch hell und er wird unterwegs bestimmt noch interessante Dinge sehen. Hegel hat natürlich wieder einen Logenplatz im Auto. So kann er alles bestens sehen.

Am Abend fängt es zu regnen an und so langsam wird es Nacht.
Hegel isst noch von seinem Reiseproviant und es dauert nicht lange, da sind ihm die Augen zugefallen.
Als er am frühen Morgen aufwacht, ist er gerade zu Hause angekommen.
















Aber so stark er auch am Türgriff zieht, sie geht nicht auf.

















































