10 – Faust und ein Gedanke

Faust schaut recht traurig zum Fenster hinaus. Heute ist sein letzter Tag hier, seine sieben Sachen hat er schon gepackt. Aber für eine kurze Runde an der Kante entlang ist noch gut Zeit.

Lange sitzt er auf einem Stein am Deich und schaut nochmals übers Watt und die Fennen. Mehr als einmal ist er in so eine sumpfige Wiese rein und mit seinen kurzen Beinen im Morast stecken geblieben. Jedesmal hat er etwas Neues entdeckt und bestimmt gäbe es noch vieles zu sehen.
Und zu hören. Es war immer spannend, wenn Faust den Geschichten zuhören konnte. Manchmal war das richtiges Seemannsgarn, ganz dickes sogar, wie das hier:

Verzwickt und verzwackt, verknotet und verschnürt erzählen, das kann Hauke, der neue Freund von Faust.

Jo, und jetzt ist diese schöne Zeit auf der Hallig schon vorbei. Mit schniefenden Schritten geht er zurück zum Haus und packt die letzten Leckerlies zusammen. Da kommt ihm plötzlich ein Gedanke. Wenn er mal größer ist, dann könnte er doch, dann wäre doch …   Sein Gesicht hellt sich wieder auf, vielleicht, ja vielleicht …. 🙂

Und jetzt gehts wieder zu Frauchen … 🙂

 

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